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Altersleitbild der Gemeinde Adligenswil

Lebensqualität für alle Altersgruppen
In Adligenswil wird sich die Zahl der älteren Einwohner bis im Jahr 2030 verdoppeln. Damit die Gemeinde auch für die Senioren attraktiv bleibt, hat die zuständige Fachkommission nun ein Altersleitbild erarbeitet.

«Die Menschen fühlen sich in Adligenswil wohl und stehen füreinander ein.» So steht es im Leitbild der Gemeinde Adligenswil. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, braucht es in Anbetracht des steten Wandels der Gesellschaft eine entsprechende Flexibilität im Handeln und Weitsicht. Gerade beim Thema Alter stellen sich neue Herausforderungen, welche sowohl für die Lebensphase nach der Pensionierung wie auch für das Verhältnis der Generationen untereinander von grosser Bedeutung sind. Dies trifft insbesondere auf unsere Wohngemeinde zu, welche bereits heute einen hohen Anteil an älteren Mitmenschen hat, deren Anzahl sich bis im Jahr 2030 fast verdoppeln wird.

Legislaturziel des Gemeinderates
In seinen Legislaturzielen 20112016 hatte der Gemeinderat deshalb festgehalten, das Altersleitbild zu erstellen und den gesellschaftlichen Veränderungen, der höheren Lebenserwartung sowie den veränderten Bedürfnissen und Erwartungen der Betagten anzupassen. Grundlage dieses Altersleitbildes waren die statistischen Zahlen der Bevölkerungsentwicklung, das kantonale Altersleitbild, die bestehenden Angebote sowie die aktuellen Entwicklungen in verschiedenen Fachbereichen. Auf dieser Basis hat die Fachkommission für Altersfragen das Altersleitbild der Gemeinde Adligenswil erarbeitet.
Ältere Menschen in der Gemeinde Adligenswil sollen bei guter Lebensqualität würdig alt sein können. Sie sollen die Sicherheit haben, dass sie im Falle von Pflegebedürftigkeit und am Lebensende auf die nötige Hilfe und Unterstützung zählen können.

Alle Generationen angesprochen
Fragen rund um das Alter, um Pflegebedürftigkeit, um Sterben und Tod betreffen nicht nur die ältere Generation, sondern alle Menschen sowie die Bevölkerung und die Politik als Ganzes. Je früher und offener sich die Gesellschaft mit den verschiedenen Lebensphasen, ihren natürlichen Gegebenheiten und Aufgaben auseinandersetzt, umso besser gelingt es, sich auf ein gutes, zufriedenes Alter vorzubereiten und in der Gemeinde die nötigen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. Zur Bewältigung der künftigen Herausforderungen rund um das Alter ist das Mitwirken der betroffenen Generation unerlässlich.

Unterschiedliche Bedürfnisse
Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte wird der Wunschtraum nach einem langen Leben für viele Menschen in unserer westlichen Welt wahr. Natürlich wünschen sich die meisten Seniorinnen und Senioren, im Alter möglichst lange gesund und fit zu sein. Die Alterungsprozesse von Menschen sind vielfältig und unterschiedlich. Je älter wir werden, umso individueller werden wir.

Leitbild mit fünf Themenkreisen
Das Thema Lebensgestaltung zeigt unter anderem Handlungsfelder der gesellschaftlichen Integration, aktiver Mitgestaltung der Gesellschaft, Rückzug aus dem Erwerbsleben und Arbeiten im Alter, Mobilität und Sicherheit im öffentlichen Verkehr sowie Bildung und Kultur auf. Gesundheitsförderung und Prävention tragen zum möglichst langen Erhalt von Alterskompetenzen bei. Generationenprojekte wie «Seniorinnen und Senioren im Klassenzimmer» fördern die Begegnung, das Verständnis und die gegenseitige An­erkennung und Wertschätzung ­zwischen Angehörigen unterschiedlicher Generationen.
Das Thema Information, Koordination und Beratung soll den Zugang zu den verschiedenen Informations- und Beratungsstellen in der Gemeinde erleichtern. Selbstständige Lebensführung und die Motivation in Freiwilligenarbeit sind dabei Inhalte.

Möglichst lange zu Hause
Da die Zahl der Hochbetagten zunimmt, steigt die Nachfrage nach Pflege und Betreuung sowie nach Dienstleistungen, welche es ermöglichen, trotz Hilfs- und Plegebedürftigkeit möglichst lange zu Hause bleiben zu können. Die Ansprüche der neuen Generation von Pensionierten unterscheiden sich von den bisherigen. Sie sind es sich gewohnt, ihr ­Leben individuell zu gestalten und werden auch nach individuellen Lösungen verlangen, wenn sie Hilfe benötigen. Das Thema Sicherheit behandelt die gesellschaftlichen Herausforderungen älterer Menschen, darauf vertrauensvoll zählen zu dürfen.

Die Fachkommission für Altersfragen entwickelt dieses Jahr Handlungsempfehlungen zur Umsetzung des Altersleitbildes.

Fachkommission für Altersfragen
Joseph Durrer, Präsident

Das ist die Fachkommission
Am Altersleitbild haben folgende Personen mitgearbeitet:

Denise Kunz, Präsidentin Fachkommission für Altersfragen bis Ende 2016; Joseph Durrer, Präsident Fachkommission für Altersfragen ab 2017; Pascal Ludin, ­Sozialvorsteher 20122016; Ersilia Winet-Meyer, Verein Aktives Alter; Erwin Zellweger, Pro Senectute; Franz Amrein, Verein Aktives Alter; Marie-Christine Meier, Spitex Rontal Plus; Monika Degen, Frauenbund; Nicole Evers, Frauenbund; Peter Vogel, Pro Senectute; Petra Müller, Reformierte Kirche; Rolf Asal, Katholische Kirche; Michael Küchler, Abteilungsleiter Soziales und Gesellschaft.


Dokument Altersleitbild.pdf (pdf, 397.0 kB)


Datum der Neuigkeit 16. Juni 2017

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