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Revision der Ortsplanung: Die neue Ortsplanung liegt auf

Nach intensiver Planungszeit werden nun die Änderungen am Zonenplan und am Bau- und Zonenreglement (BZR) öffentlich aufgelegt.

Im Frühling dieses Jahres wurde die Bevölkerung von Adligenswil über den aufgrund des Bundesgerichtsurteils überarbeiteten Zonenplan sowie das BZR informiert und zur Mitwirkung eingeladen. Am 10. April 2017 fand eine Informationsveranstaltung statt. Die Mitwirkungsauflage dauerte vom 3. April bis 5. Mai 2017. Im gleichen Zeitraum wurden die Verhandlungen mit den betroffenen Grundeigentümern geführt.

Am 1. Juni 2017 hat der Gemeinderat die Stellungnahmen im Rahmen der Mitwirkungsauflage behandelt und die Ortsplanungsrevision für die öffentliche Auflage verabschiedet. Die nun vorliegende Vorlage gewährleistet ein kontrolliertes Wachstum mit hohen Wohnqualitäten und befriedigt die grosse Nachfrage nach Wohnbaumöglichkeiten. Die Stiftung Landschaftsschutz unterstützt diesen Lösungsansatz.

Das sind die Änderungen:
Wohnzone Gebiet Äbnet: Die Einzonung in die Wohnzone mit Konzept- und Gestaltungsplanpflicht (W-KG) im Gebiet Äbnet wird um ca. 5600 m2 reduziert. Auf die Einzonung des Hangs oberhalb des renaturierten Lettenbachs wird verzichtet, die Fläche wird der Landwirtschaftszone zugeordnet.
Wohnzone Gebiet Obmatt: Das Gebiet Obmatt eignet sich aufgrund seiner zentrumsnahen Lage sowie der relativ hohen vorgesehenen Dichte gut für eine Siedlungsentwicklung. An der Einzonung wird daher festgehalten.
Wohnzone Gebiet Altmatt Nord: Auf die Einzonung des Gebiets Altmatt Nord wird aufgrund der relativ exponierten Lage und der verhältnismässig niedrigen vorgesehenen Dichte verzichtet. Das Gebiet wird der Landwirtschaftszone zugeordnet.
Wohnzone Gebiet Altmatt Süd: Das Gebiet Altmatt Süd eignet sich aufgrund seiner zentrumsnahen Lage sowie der relativ hohen vorgesehenen Dichte gut für eine Siedlungsentwicklung. Mit einem Grundeigentümer kam jedoch keine Einigung zustande. Dieser verzichtet auf eine Einzonung. Die Einzonung beschränkt sich daher auf den unteren Teil unmittelbar nördlich der Udligenswilerstrasse.
Wohnzone Gebiet Blatten: Der südliche Bereich des Gebiets Blatten tangiert eine Potenzialfläche gemäss Reptilienobjekt. Reptilien sind geschützte Arten gemäss Art. 20 Abs. 2 der Verordnung über den Natur- und Heimatschutz. Die Einzonung im Gebiet Blatten wird daher um den von der Reptilienpotenzialfläche überlagerten Teil (ca. 3260 m2) reduziert.
Wohnzone Gebiet Chluse: Auf den grössten Teil der Einzonung des Gebiets Chluse wird aufgrund der landschaftlich sensiblen Lage und der geringen vorgesehenen Dichte verzichtet. Die Wohnzone mit Konzept- und Gestaltungsplanpflicht (W-KG) wird um ca. 14 450 m2 reduziert; die entsprechende Fläche wird der Landwirtschaftszone zugeteilt und die Landschaftsschutzzone gemäss rechtsgültigem Zonenplan wieder hergestellt. Die verbleibende Einzonung weist damit noch eine Fläche von ca. 2800 m2 auf. Bei den übrigen der W-KG zugeteilten Flächen handelt es sich um Umzonungen.
Wohnzone Gebiet Gämpi: Mit der Einzonung in die zweigeschossige Wohnzone mit verdichteter Bauweise sollte eine Siedlungslücke geschlossen werden. Gegen die von den Stimmberechtigten am 14. Januar 2014 beschlossene Einzonung wurde Beschwerde geführt. Der Regierungsrat hat das Gebiet in der Folge von der Genehmigung ausgenommen, bis über die Beschwerde und damit die Recht- und Zweckmässigkeit der Einzonung entschieden worden ist. Aufgrund der nach wie vor offenen rechtlichen Situation wird das Areal Gämpi in der Landwirtschaftszone und in der Landschaftsschutzzone belassen.
Arbeitszone Gebiet Stöckenweg: Gemäss dem teilrevidierten kantonalen Richtplan dürfen Arbeitszonen ausserhalb von kantonalen Entwicklungsschwerpunkten oder regionalen Arbeitsplatzgebieten nur für den konkreten Bedarf bestehender Betriebe erweitert werden. Im Gebiet am Stöckenweg ist dieser Bedarf aktuell nicht gegeben. Auf die Einzonung wird daher, bis auf eine Arrondierung der Bauzonengrenze entlang Grundstück Nr. 533 (ca. 94 m2), verzichtet.
Arbeitszone Gebiet Ebikonerstrasse: Bei der Erweiterung der Arbeitszone nördlich der Ebikonerstrasse handelt es sich um einen Nachvollzug an den umgelegten und ökologisch aufgewerteten Grundacherbach. Die Schliessung der Lücke zwischen der bestehenden Arbeitszone und dem Gewässer macht raumplanerisch in Bezug auf eine geordnete Siedlungsentwicklung Sinn. An der Einzonung wird daher festgehalten.

Es ist dem Gemeinderat bewusst, dass nach dem Bundesgerichtsurteil nicht alle Bedürfnisse erfüllt und nicht alle Anregungen berücksichtigt werden können. Der Gemeinderat ist aber klar der Meinung, dass mit der vorliegenden Zonenplanrevision die Grundlage geschaffen wurde, damit Adligenswil seine Identität und Qualitäten weiterhin bewahren und sich weiterentwickeln kann.

Gemeinderat Adligenswil



Hier werden Sie laufend zum Thema Revision Ortsplanung informiert.


Dokumente Publikation Kantonsblatt.pdf (pdf, 227.0 kB)
Auszug_BZR.pdf (pdf, 7989.0 kB)
Botschaft_mit_Anhang.pdf (pdf, 19904.5 kB)
Erschliessungsrichtplan.pdf (pdf, 3873.7 kB)
Mitwirkungsbericht.pdf (pdf, 3846.2 kB)
Planungsbericht.pdf (pdf, 8724.4 kB)
Synthesebericht.pdf (pdf, 41848.6 kB)
Uebersichtsplan_Einzonungen.pdf (pdf, 509.5 kB)
Vorpruefungsbericht_Kanton.pdf (pdf, 4130.3 kB)
Zonenplan.pdf (pdf, 2406.6 kB)


Datum der Neuigkeit 19. Juni 2017

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