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Eröffnung des neuen Alters- und Gesundheitszentrums

Weiterführende Informationen http://www.riedbach.ch

Der Tag der offenen Tür war die beste Werbung für das Pflegezentrum

Mit einem solchen Ansturm hatten nicht einmal Optimisten gerechnet. Mehr als 2000 Personen nutzten den Tag der offenen Tür am 2. Februar 2019, um das neue Alters- und ­Gesundheitszentrum in Adligenswil zu besichtigen. Architektur und Einrichtung stiessen auf viel Zuspruch, sogar Begeisterung.

«Modern», «sauber», «warm», «grossartig», «durchdacht» – so lauteten die spontanen Reaktionen auf den Rundgängen durch das Pflegezentrum, die Alterswohnungen und das Ärztezentrum. Und was häufig zu hören war: «Endlich.»

«Wenn ich die Mieter frage, was ihnen an den Wohnungen gefällt, sagen sie fast immer: ‹Alles›», bestätigt Marlies Keist. Sie ist Vorstandsmitglied der Genossenschaft «Wohnen und Leben am Riedbach» und zuständig für die Vermietungen. 45 von 46 Wohnungen werden bis am 1. April 2019 bezogen sein. «Das zeigt, wie gross die Nachfrage nach Wohnungen ist, die zentral gelegen und an ein Pflegezentrum angebunden sind», sagt sie.

Für die Verantwortlichen des neuen Alters- und Gesundheitszentrums war der Tag der offenen Tür nicht nur die beste Werbung, sondern auch eine Erleichterung – nach den negativen Schlagzeilen über die Mehrkosten des Pflegezentrums nur zwei Wochen vor der Eröffnung.

«Visionen gestalten die Zukunft»

Tom Bättig, Geschäftsführer des Pflegezentrums, öffnet deshalb den Blick: «Wir müssen den Visionären dankbar sein, die uns diesen Bau ermöglicht haben.» Er und sein Team hätten nun die Aufgabe, das Zentrum in die Zukunft zu führen, denn: «Visionen gestalten die Zukunft.»

Er sei beeindruckt von der «Freude und Begeisterung» nicht nur der Seniorinnen und Senioren, sondern auch der Angehörigen, denen er das Haus gezeigt habe. «Unisono werden die Räume, die Materialisierung und die Farbgestaltung gelobt.» Entscheidend sei aber das Konzept: Selbstbestimmung und eine grosse Palette von Dienstleistungen, die es erlaubt, auf Kundenwünsche einzugehen.

Hunderte von Ohs und Ahs

Eine besondere Herausforderung war der Tag der offenen Tür für das Ärztezentrum von Philipp Weber. Er war mit seiner Arztpraxis bereits über die Neujahrstage in das neue Zentrum umgezogen. «Ursprünglich hatten wir nicht vorgesehen, die Behandlungsräume zu zeigen», so Weber. Doch nun sei er froh. Schon nach der ersten Stunde hätten sich über 500 Besucher in der neuen Praxis umgesehen.

«Ich bin überwältigt», sagt Philipp Weber. «Vor allem, weil sich unsere Patienten mit uns über die neuen Räume freuen.» Tagtäglich erhalte er Komplimente.

Reibungsloser Einzug

Wie für Philipp Weber verlief der Einzug in das neue Zentrum auch für Tom Bättig reibungslos. «Es war anspruchsvoll», sagt er. «Wir zogen am 3. Januar ein, da war das Haus noch leer.» Auf der einen Gebäudeseite sei die Arztpraxis bereits in Betrieb gewesen, auf seiner Seite hätten Bauarbeiter noch die letzten Arbeiten erledigt.

Zudem habe man noch kein Büromobiliar gehabt. «Klapptische und Bürostühle konnten wir aber von der Gemeindeverwaltung ausborgen», so Bättig. Danach sei es Schlag auf Schlag gegangen: Instruktionen des Personals, Materialbestellungen und  -lieferungen hätten einen engen Takt vorgegeben.

Hauptprobe bestanden

Bis  eben  die  Tür  geöffnet  wurde – an der «Hauptprobe für das Riedbach-Zentrum», wie die «Luzerner Zeitung» vor dem Tag der offenen Tür titelte.

Und wie man zurücktiteln darf: «Hauptprobe bestanden!» Seit dem 6. Februar 2019 läuft der Pflegebetrieb – zwar noch nicht auf Hochtouren, zunächst mit 16 Bewohnern und Bewohnerinnen. Aber mit einem optimistischen Tom Bättig: «Adligenswil macht das Richtige: Es bietet eine durchgängige Behandlungskette an – aus einer Hand, abgestimmt auf die Individualität der Bedürfnisse.»

Dass genau dieses Konzept bei den Seniorinnen und Senioren ankommt, weiss auch der Vorstand der Genossenschaft «Wohnen und Leben am Riedbach». Von den Mieterinnen und Mietern, die seit Mitte November in den Wohnungen der Genossenschaft leben, hört er nur Positives  – über «die Ruhe, die hier herrscht», darüber, dass es «in der nahen Umgebung nicht gleich bergauf und bergab geht», über die Nähe des Dorfes und des Pflegezentrums. Dies sei nicht nur bequem, etwa wegen des neuen Restaurants, sondern gebe auch Sicherheit. «Wenn es denn sein müsse», so äusserten sich Bewohner, «dann sei die Pflege nah».

Stefan Ragaz



Datum der Neuigkeit 15. Feb. 2019

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