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Delegiertenversammlung von "Wohnen Schweiz"

Verband der Baugenossenschaften tagte in Adligenswil

Am 19. Juni 2019 fand in Adligenswil die Delegiertenversammlung von «Wohnen Schweiz», dem Verband der Baugenossenschaften, statt. Sie widmete sich auch dem Thema Wohnen im Alter und besichtigte das neue Pflegezentrum.

Rund 180 Interessierte fanden sich im Zentrum Teufmatt ein, um ein Podiumsgespräch zum Thema Wohnen im Alter zu verfolgen. Anhand von vier exemplarischen Projekten, darunter die Adligenswiler Genossenschaft «Wohnen und Leben am Riedbach», wurde aufgezeigt, wie gemeinnützige Bauträger in Zusammenarbeit mit dem Verband und der öffentlichen Hand zukunftsfähige Wohnbauprojekte für die ältere Generation realisieren oder bereits fertiggestellt haben.

Die Genossenschaft «Wohnen und Leben am Riedbach» ist Mitglied des Verbandes «Wohnen Schweiz». Bei der Besichtigung konnten vier Wohnungen des neuen Alters- und Gesundheitszentrums und das Pflegezentrum Riedbach in Augenschein genommen werden.

Mehr Wohnraum für Senioren

Einigkeit herrschte darin, dass die Schweiz mehr Wohnraum für ältere Menschen braucht. Da den Gemeinden für die Realisierung derartiger Projekte häufig das Geld fehlt, obgleich Landreserven zur Verfügung stehen, sind gemeinnützige Bauträger die idealen Partner bei der Realisierung, denn sie investieren nicht in erster Linie renditeorientiert. Auch wenn der Weg zum Ziel sehr unterschiedlich sein kann, wie sich die Delegierten und Gäste aufzeigen liessen, scheint das genossenschaftliche Modell für derartige Bauprojekte ideal.

Hoher Besuch in Adligenswil

Für die Delegiertenversammlung war auch der amtierende Regierungs­präsident Paul Winiker nach Adligenswil gekommen. Er würdigte in seinen Worten die Verdienste der Genossenschaften bei der Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum für ältere Menschen.

Daniel Burri, Präsident von «Wohnen Schweiz», führte anschliessend durch die Versammlung, zu der rund 220 Personen erschienen waren. Neben den üblichen Geschäften thematisierte er auch die politische Position des bürgerlich-liberal ausgerichteten Verbands. «Wohnen Schweiz», so Burri, unterstütze die Initiative des Mieterverbands, die im Februar 2020 vors Volk komme, nicht, weil die pauschale Forderung nach einem 10-Prozent-Anteil gemeinnütziger Wohnungen weder realistisch noch zielführend sei.

Abgerundet wurde die Delegiertenversammlung von Ernst Hauri, Direktor des Bundesamtes für Wohnungswesen. Er informierte über die aktuellen Trends in der Wohnungspolitik und erinnerte daran, dass im Wohnungsmarkt trotz zunehmender Leerstände in gewissen Regionen die Nachfrage im unteren Preissegment nach wie vor stark sei.

In rund 44 Prozent aller Luzerner Gemeinden sind Genossenschaften oder Stiftungen zu Gunsten des preisgünstigen Wohnungsbaus aktiv. Im nationalen Vergleich liegt der Anteil der Gemeinden mit gemeinnützigen Bauträgern hingegen bei nur rund 10 Prozent.

Karin Wälti, «Wohnen Schweiz»

 



Datum der Neuigkeit 30. Aug. 2019

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