Newsletter der Gemeinde Adligenswil
Liebe Leserinnen und Leser
Endlich ist er da, der Frühling. Passend zu dieser Jahreszeit präsentieren wir Ihnen unsere erfreuliche Jahresrechnung 2024, die uns mit Zuversicht auf das laufende Jahr blicken lässt. Wir freuen uns auch, dass mit der Wahl von Lisbeth Pfister-Huwiler die Kommission für Gesellschaftsfragen komplett besetzt ist. Ebenso zufrieden sind wir, dass der Betrieb des Aufnahmezentrums für Asylsuchende drei weitere Jahre weiterlaufen wird und wir so unseren Beitrag für Menschen in Not leisten können. Und nun geniessen Sie die wärmeren Tage!
Robert Bossart, Kommunikation, Gemeinde Adligenswil

Guter Jahresabschluss der Gemeinde Adligenswil
Die Gemeinde Adligenswil schliesst die Jahresrechnung 2024 bei einem Aufwand von 42.452 Mio. Franken und einem Ertrag von 43.954 Mio. Franken mit einem Ertragsüberschuss von 1'502'456 Franken ab. Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von 721'754 Franken. Grund für die Abweichung ist insbesondere der betriebliche Aufwand, der mit CHF 42'119'161.11 um CHF 1'366'717.29 tiefer ausgefallen ist als budgetiert. Der Ertrag der Steuern betrug CHF 22'896'329.62, budgetiert waren CHF 23'867'300.00. Die Gemeinde darf wiederum auf ein gutes Rechnungsjahr zurückblicken. Die Steuererträge bei den natürlichen Personen konnten auf dem Vorjahresniveau gehalten werden und blieben damit im Verlauf der letzten Jahre stabil. Die Steuererträge bei den juristischen Personen steigerten sich nur minimal. Bei den Sondersteuern verbuchten wir eine Zunahme. Insgesamt zeigt sich, dass das Finanzsubstrat der Gemeinde Adligenswil überwiegend von den natürlichen Personen abhängt. Für diese muss unsere Gemeinde attraktiv bleiben.
Zum guten Abschluss haben auch Minderausgaben im Bereich Soziales, Gesundheit und Gesellschaft beigetragen. Hier fielen insbesondere die Ausgaben für Ergänzungsleistungen, Betreuungsgutscheine und Spitex tiefer aus als budgetiert. Im Bereich der Volksschulen liegen die Kantonsbeiträge sowie die Entschädigung der Gemeinde Udligenswil für die Sekundarschule wegen mehr Schülerinnen und Schülern über dem Budget.
Investitionsrechnung
Die vorgesehenen Investitionsausgaben inkl. Kreditüberträgen aus dem Jahr 2023 wurden für das Jahr 2024 auf 14.6 Mio. Franken veranschlagt. Davon wurden rund 3.1 Mio. Franken ausgelöst. Vom budgetierten Investitionsvolumen 2024 wurden Kredite von insgesamt 9.542 Mio. Franken ins Jahr 2025 übertragen, davon 7.4 Mio. Franken für den Neubau Schulhaus Kehlhof. Die Überträge in das Jahr 2025 wurden notwendig, weil einige Projekte im Rechnungsjahr nicht ausgeführt oder abgeschlossen werden konnten.
Finanzkennzahlen
Sämtliche vom Kanton Luzern vorgegebenen Finanzkennzahlen wurden eingehalten und es sind keine Massnahmen einzuleiten. Das Nettoguthaben pro Einwohner lag bei 91 Franken gegenüber einer Nettoschuld pro Einwohner von 13 Franken im Vorjahr (entsprach ebenfalls den Vorgaben). Der Selbstfinanzierungsgrad betrug 2024 119.8%, im Durchschnitt der letzten 5 Jahre lag er bei 88.1 %.
Ab dem 7. April 2025 werden die Kurzbotschaft und die ausführliche Botschaft zum Jahresbericht 2024 auf der Website aufgeschaltet sein.
Lisbeth Pfister-Huwiler in die Kommission für Gesellschaftsfragen gewählt

Die Kommission für Gesellschaftsfragen ist wieder vollumfänglich besetzt: Die 69-jährige Lisbeth Pfister-Huwiler ist neu im Vorstand des Aktiven Alters Adligenswil und wurde nun vom Gemeinderat in die Kommission gewählt. Die Zusammensetzung der Kommission und die Aufgaben sind auf der Kommissionsseite aufgeführt. Der Gemeinderat dankt Lisbeth Pfister-Huwiler und der gesamten Kommission für das Engagement für unsere schöne Gemeinde!
Asylunterkunft für drei weitere Jahre gesichert
Der Betrieb des kantonalen Aufnahmezentrums für Asylsuchende im ehemaligen Demoscope-Gebäude kann für weitere drei Jahre weiterlaufen. Die zuständige Dienststelle DAF des Kantons konnte den Mietvertrag mit dem Grundeigentümer auf Ende 2027 verlängern. Im Herbst 2024 fand eine Aussprache zwischen der Dienststellenleitung DAF und dem Gemeinderat statt. Der Kanton ist dankbar dafür, dass das Aufnahmezentrum weiterhin zur Verfügung steht. Der Gemeinderat ist froh über diese Verlängerung des Betriebs, da die Gemeinde damit weiterhin einen wichtigen Beitrag im Asylwesen leisten und ihre Verantwortung gegenüber Menschen auf der Flucht wahrnehmen kann. Das Aufnahmezentrum wurde im Dezember 2022 eröffnet und beherbergt rund 70 Asylsuchende, es handelt sich dabei ausschliesslich um Familien oder allein reisende Frauen. Der Betrieb des Zentrums verläuft reibungs- und problemlos, die Rückmeldungen aus der Nachbarschaft sind positiv.
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