Newsletter der Gemeinde Adligenswil
Liebe Leserinnen und Leser. Neuanfang und Abschied gehören zusammen. Während der Gemeinderat in neuer Zusammensetzung und mit neuem Schwung in das nächste Amtsjahr startet, kommt es in der Controlling-Kommission zu einem Wechsel. Gleichzeitig erinnert die Genossenschaft «Wohnen und Leben am Riedbach» daran, dass ihr Abschied erst den Neuanfang des AGZ ermöglichte.
Stefan Ragaz, Leiter Kommunikation, Gemeinde Adligenswil
Der neue Gemeinderat hat sich konstituiert

Der Gemeinderat in seiner neuen Zusammensetzung (von links): Felicitas Marbach-Lang, René Lottenbach, Markus Gabriel (Gemeindepräsident), Ferdinand Huber und Gisela Widmer Reichlin.
An seiner Sitzung von gestern Donnerstag hat sich der Gemeinderat nach der Ersatzwahl von René Lottenbach (FDP) konstituiert. Lottenbach übernimmt das Ressort Finanzen von seinem Vorgänger Peter Stutz (FDP). Die übrigen Gemeinderatsmitglieder bleiben für ihre bisherigen Ressorts verantwortlich: Markus Gabriel (Gemeindepräsident), Ferdinand Huber (Sozialvorsteher), Felicitas Marbach-Lang (Bildungsvorsteherin), Gisela Widmer Reichlin (Bauvorsteherin).
Änderungen nahm der Gemeinderat in einigen Zuteilungen von Fachbereichen vor. Neu wechseln die Aufgabenbereiche Kultur und Vereine sowie Bibliothek vom Ressort Bildung in das Ressort Präsidiales, neu wird auch die Wirtschaftsförderung als eigener Aufgabenbereich im Ressort Präsidiales aufgeführt.
Mehr Informationen zu den neuen Zuständigkeiten finden Sie hier.
Rücktritt aus der Controlling-Kommission

Thomas Rohrer (Bild) tritt auf Ende 2021 aus der Controlling-Kommission zurück. Der parteilose Treuhandexperte zieht aus Adligenswil weg und hat deshalb seine Demission eingereicht. Die Ersatzwahl findet am 28. November 2021 statt. Wahlvorschläge sind bis am Montag, 11. Oktober 2021, um 12.00 Uhr bei der Gemeindekanzlei Adligenswil einzureichen. Wird nur ein Wahlvorschlag eingereicht, kommt es zu einer stillen Wahl. Bei mehreren Kandidaturen ist für die Wahl im ersten Wahlgang das absolute Mehr erforderlich. Sollte dies von keiner Kandidatin oder keinem Kandidaten erreicht werden, käme es am 9. Januar 2022 zu einem zweiten Wahlgang. In diesem wäre das relative Mehr massgebend.
Hier geht es zur amtlichen Publikation der Wahlanordnung.
«Zündschnur» für das Aktive Alter

Michela Grunder (Mitte) mit den Preisträgern des Aktiven Alters Adligenswil, Joseph Durrer (rechts) und Albert Koch.
Der diesjährige Kulturpreis der Gemeinde Adligenswil geht an das Aktive Alter Adligenswil. Für die Initiierung und den Unterhalt des Pétanqueplatzes hinter dem Alters- und Gesundheitszentrum (AGZ) ist der Verein von der Kulturkommission mit der «Zündschnur 2021» ausgezeichnet worden.
Die feierliche (und gesellige) Übergabe des Preises fand – wo sonst? – auf dem Pétanqueplatz statt. Michela Grunder, Präsidentin der Kulturkommission Adligenswil, machte den über siebzig Anwesenden bewusst, dass «Kultur alles ist, was Menschen schaffen und was Menschen zusammenbringt». Dies treffe in hervorragender Weise auf den Pétanqueplatz zu. Regelmässig werde er von mehr als fünfzig Spielerinnen und Spielern benutzt. Er sei zu einem beliebten und belebten Treffpunkt in Adligenswil geworden.
Michela Grunder übergab den Preis in der Form einer Urkunde an den Präsidenten des Aktiven Alters Adligenswil, Joseph Durrer, und in Form von Pétanquekugeln und einem Massband an den Verantwortlichen für den Pétanqueplatz, Albert Koch. Anschliessend wurde das Pétanquespiel in einer kleinen Spielrunde mit zwei Dreier-Teams vorgeführt. Dass es dabei Erfolgserlebnisse auch für Anfänger gibt, bewiesen Gemeindepräsident Markus Gabriel und Kulturvorsteherin Felicitas Marbach-Lang.
Wer sich für das Pétanquespiel interessiert, kann sich hier für einen Kurs des Aktiven Alters Adligenswil anmelden.
Abschluss-Apéro der AGZ-Genossenschaft

Roland Sigrist, Präsident der Genossenschaft «Wohnen und Leben am Riedbach», dankte vor über hundert Gästen für das grosse Engagement für das AGZ.
Ohne sie gäbe es das Alters- und Gesundheitszentrum (AGZ) Adligenswil nicht, ohne ihre Bereitschaft, sich mit der Pflegezentrum Riedbach AG zusammenzuschliessen, wäre die AGZ-Rettung vor einem Jahr nicht möglich gewesen. Nun hat sie ihren Sinn und ihren Zweck erfüllt und befindet sich in Auflösung, doch die Genossenschaft «Wohnen und Leben am Riedbach» liess es sich nicht nehmen, sich in einem feierlichen Rahmen von ihren Mitgliedern und von der Öffentlichkeit zu verabschieden.
Mehr als hundert Gäste erschienen zu einem Abschluss-Apéro auf der Terrasse vor dem Restaurant Riedbach, um noch einmal auf die Erfolgsgeschichte der Genossenschaft zurückzublicken. Und um zu danken. Roland Sigrist, Präsident der Genossenschaft «Wohnen und Leben am Riedbach», nahm die Gelegenheit wahr, um die Leistung der Vorstandsmitglieder während der Finanzierungs-, Planungs- und Bauzeit, aber auch in der Phase der Sanierung zu würdigen. Gleichzeitig bedankte er sich bei den über dreihundert Genossenschafterinnen und Genossenschaftern wie auch bei den Darlehensgeberinnen und Darlehensgebern für ihr Engagement und ihre Unterstützung. «Wir sind stolz auf das Resultat unserer Anstrengungen», sagte er. «Es ist für Generationen gebaut.»
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