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Winterdienst rund um die Uhr gefordert

Aufgrund des aussergewöhnlichen Schneefalls der letzten Tage stand der Winterdienst der Gemeinde fast pausenlos im Einsatz. Hier sind ein paar Fakten zu Männern, Maschinen und Material.

Seit dem ersten Schneefall am 14. Januar 2021 haben die drei Mitarbeiter des Werkdienstes Adligenswil mehr als 200 Mannstunden geleistet. Dazu kommen rund 75 Einsatzstunden der vier Landwirte, die mit ihren Traktoren in den Quartieren unterwegs sind.

Innerhalb von zwei Wochen wurden rund 25 Tonnen Salz und 6 Kubikmeter Splitt ausgebracht. Vor einem Jahr lag der Verbrauch für den ganzen Winter praktisch bei null.

Tagwache um 3 Uhr

Der Winterdienst ist in Adligenswil so organisiert, dass Josef Barmet, Chef des Werkdienstes, jeweils um 3 Uhr aus dem Fenster schaut, wenn Schnee angekündigt ist. Stimmt die Wetterprognose, bietet er seine Mitarbeiter für den Einsatzbeginn um 3.30 Uhr auf.

Für den Winterdienst sind die folgenden Personen tätig:

Beat Schryber ist mit Schaufel und Besen unterwegs und räumt alle öffentlichen Treppen, Fusswege, die Zugänge zu den Glassammelstellen und die Fussgängerübergänge.

Fredi Bürgisser fährt den gemeindeeigenen Traktor (mit Schneepflug und Streuer) und räumt die Trottoirs entlang der Kantonsstrasse sowie in den Quartieren. Dabei hat er ein Augenmerk auf die Glatteisbekämpfung.

Josef Barmet ist mit dem Kommunalfahrzeug mit Schneepflug und Streuer (Bild) unterwegs und räumt die Radwege in Richtung Stuben, Meggerwald und für den Kanton den Radweg ab Udligenswil bis Adligenswil sowie die Trottoirs in den Quartieren (inklusive Glatteisbekämpfung auf den Quartierstrassen).

Darüber hinaus wird der Winterdienst von vier Bauern unterstützt. Urs Burri, Daniel Amrhyn und Josef Schryber räumen die Quartierstrassen. Franz Rohrer entfernt den Schnee von öffentlichen Parkplätzen und Bushaltestellen.

Dank für das Verständnis

«Die letzten zwei Wochen waren aussergewöhnlich», sagt Josef Barmet. «Wir waren sehr gefordert, teilweise mehr als 12 Stunden am Tag.» Der Chef des Werkdienstes dankt deshalb der Bevölkerung für das Verständnis, «dass wir nicht überall zur gleichen Zeit räumen können». Man habe viele Meldungen erhalten, auch von ungeduldigen Einwohnern, doch werde der Einsatz des Winterdienstes anerkannt. Man freue sich an den zahlreichen Zeichen der Wertschätzung von Fussgängern und Autofahrern.