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Kulturschätze
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Plastik "Aloisia" von Erika Galler
Die Plastik von Erika Galliker wurde im Jahr 2003 erworben und steht seither auf einem Sockel im Treppenhaus des Gemeindehauses. „Aloisia“ ist 41 cm hoch, wurde aus Bronze gegossen und danach patiniert. „Aloisia“ ist eine Erinnerung an die im Jahre 2003 verstorbene Aloisia Zihlmann oder „s Zihlme Lisi“, wie sie genannt wurde. Die 1914 geborene, in Perlen aufgewachsene Aloisia kam 1959 nach Adligenswil und war als Einzelgängerin bekannt, die sich lautstark bemerkbar machen konnte. Viele Jahre lebte sie im eigenen Wohnwagen mitten im Dorf, benutzte die öffentliche Toilette im Dorfschulhaus und wurde vom damaligen Posthalter und vom Sozialvorsteher unterstützt und begleitet. Nicht nur in Adligenswil war Aloisia Zihlmann eine auffällige Erscheinung: viel war sie unterwegs - zu Fuss oder im Postauto - mit ihren schweren Holzschuhen, mit umgebundenem Kopftuch und einem Leiterwagen, den sie mit sich führte. Sie war eine eifrige, wegen mangelnder Hygiene aber nicht immer erwünschte Besucherin der Zentral- und Hochschulbibliothek, wo sie die Tageszeitungen las und verschiedene Bücher, vor allem über Kräuter und Pflanzen, studierte. Aloisia Zihlmann verstarb just an dem Tag, an welchem die Figur zum Brennen in den Ofen geschoben wurde. Erika Galliker wurde 1942 in Luzern geboren und ist in Eschenbach wohnhaft. Viele Jahre hat sie sich an verschiedenen Kunstschulen und bei Künstlern ausgebildet. Seit längerer Zeit arbeitet sie vorwiegend mit Holz.
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Werke von Antonio Petrino
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Werke von Alois Hermann
Alois Hermann ist eine Persönlichkeit, die in der Innerschweizer Kunstszene ihren festen Platz hat. Markant sind seine übergrossen Holzfiguren, welche auch im öffentlichen Raum anzutreffen sind. Mit grobem Werkzeug entstehen aber auch wunderbar subtile Holzschnitte, meist mit pflanzlichen Motiven. Die Kulturkommission hat im Jahre 2009 den Künstler in seinem Atelier besucht und zwei grossformatige Holzschnitte mit Blumenmotiven ausgewählt. Diese sind im Jahre 2007 entstanden und auf Büttenpapier gedruckt. Seither hängen sie im Sitzungszimmer des Gemeinderates. Sie können während den Öffnungszeiten der Kanzlei auf Anfrage besichtigt werden. "Die Liebe und die Leidenschaft zum Holz wurden von meinem Vater geprägt. Als Kinder sassen wir im Winter um den Küchentisch. Eine Nachttischlampe spendete zusätzlich warmes Licht. Der Vater schnitzte Wappenteller oder Füllungen für ein Buffet wie z.B. "Die vier Jahreszeiten". Er bearbeitete vorzugsweise Nussbaum. Mein Werkzeug ist jedoch nicht der Stechbeutel, sondern die Axt oder die Motorsäge. Damit will ich markante Volumen setzen und aus dem Stamm herausholen. Gelernt habe ich immer, indem ich jemandem auf die Hände schaute oder über die Schulter guckte. Auch später an der Kunstgewerbeschule.“
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Werk von Jakob Bill
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"Keil und Keil" von Barbara Jäggi
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Keramik-Schale von Angela Burkhardt
Die in Adligenswil lebende Keramikerin Angela Burkhardt-Guallini wurde 1953 in der Schweiz geboren, hat aber italienische Wurzeln. Sie ist Autodidaktin und eröffnete bereits 1978 ihr eigenes Atelier. Seit 1984, nach einem längeren Aufenthalt in Hongkong, arbeitet sie ausschliesslich mit der Neriage-Technik. Bei dieser japanischen Technik werden verschieden eingefärbte Porzellanmassen ausgewalzt, zusammengesetzt und mit Schlicker verpinselt, erneut geschnitten und zu eigenständigen Werken mit geometrischen Mustern zusammengefügt. Nach dem Trocknen über einer eigens angefertigten Form werden die Schalen mehrmals gebrannt.
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Ein Werk von Robert Wyss im Dorfschulhaus 1
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Skulptur "Geballte und geführte Kraft" von Josef Maria Odermatt im Dorfzentrum
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Der Stier von Pat Treyer, Schulanlage Obmatt
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Werk des Künstlers Rolf Luethy, Eingang Gemeindehaus
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"sich kratzende Geiss", Bauerngarten Sigristenhaus
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Sternenfrau I von Ruth Husmann
Im Jahre 2002 konnte die Bibliothek Adligenswil die neuen lichtdurchfluteten Räume im neu erbauten Zentrum Teufmatt beziehen. Die vielen weissen Wände boten sich als idealer Platz an, um Ausstellungen von Kunstschaffenden zu realisieren. So war Ruth Husmann die erste Künstlerin, welche ihre Bilder in der Bibliothek zeigte. Bunt und ausdrucksstark prägten sie den Raum und erwiesen sich als gelungene Bereicherung des vielbesuchten Begegnungsortes. Die grossen und kleinen Besucherinnen kamen so in Kontakt mit den Kunstwerken und waren manchmal begeistert, manchmal verunsichert, hiessen doch die Werke z. B. „Grüne Frauen“ / „Gelbes Haus“ / „Frau mit Hase“. Das Bild „Sternenfrau I“ ist mit Acrylfarbe auf Karton gemalt und ist 75 cm auf 90 cm gross. Es durfte nach Ende der Ausstellung in der Bibliothek bleiben: die Künstlerin hat es der Gemeinde grosszügigerweise geschenkt. „Sternenfrau I“ ist jeweils während den Öffnungszeiten der Bibliothek zu besichtigen. Ruth Husmann wurde 1956 in Luzern geboren und hat als gelernte Kindergärtnerin ihre Zweitausbildung als Zeichen- und Werklehrerin abgeschlossen. Sie ist als Zeichenlehrerin an der Kantonsschule Ruopigen tätig. Mit diesem Bild endet die Serie „Die Kulturkommission Adligenswil stellt vor...“. Gerne fordern wir Sie auf, mit offenen Augen durch unser Dorf zu streifen und im öffentlichen Raum, vor allem aber in den öffentlichen Gebäuden, die vielen Plastiken und Bilder zu entdecken. Alle im INFO vorgestellten Werke können ebenfalls auf der Homepage der Gemeinde unter „Freizeit/Tourismus – Kultur – Kulturschätze in Adligenswil“ betrachtet werden.
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"urban beauty" von Sylvan Müller
Der Fotograf Sylvan Müller bereiste im Jahre 2007 zum ersten Mal Japan und war fasziniert von Städten und Landschaften, von den Menschen und von der kulinarischen Vielfalt. Da ihm die japanische Sprache nicht geläufig ist, erfragte er mittels Zettelchen die Rezepte der Speisen, fotografierte mit einer analogen Kamera die Gerichte, die Menschen dahinter sowie Land und Leute. Entstanden ist ein grossartiges Kochreisefotobuch unter dem Titel „Japan“, welches 2009 im AT-Verlag erschien. Sylvan Müller hat ausgesuchte Fotografien auf das Format 85 cm x 85 cm vergrössert und in verschiedenen Ausstellungen, so auch in der Bibliothek Adligenswil, gezeigt. Die Kulturkommission hat im Jahre 2010 zwei Werke angekauft, welche nun im Sitzungszimmer des Gemeindehauses im 2. Obergeschoss platziert sind. Sie sind während den Öffnungszeiten der Kanzlei auf Anfrage zu besichtigen. Sylvan Müller wurde 1973 in Luzern geboren und begann 1990 die Ausbildung zum Fachfotografen. Nach seiner Tätigkeit für internationale Kunden widmet er sich seit 2011 vermehrt der Gestaltung von unkonventionellen Büchern über das Essen und Trinken. Einen Namen schuf sich Sylvan Müller auch mit dem grossformatigen Werk „Das kulinarischen Erbe der Alpen“, welches im Jahre 2012 erschienen ist.
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