Die Realisierung des Neubaus Schulhaus Kehlhof schreitet weiter voran. Nach der Baueingabe im März 2024 haben das Bauamt und die zuständigen kantonalen Stellen wie bei solchen Grossprojekten üblich ihre Vorprüfungen durchgeführt. Aufgrund der Rückmeldungen musste das Bauvorhaben in einigen Bereichen angepasst und weiterentwickelt werden. Dies hat zur Folge, dass auch der Zeitplan aktualisiert werden muss.
Insbesondere die wiederholten Stellungnahmen der Fachstelle für hindernisfreies Bauen haben zu grösseren Änderungen sowohl im Sockelgeschoss als auch im Aussenraum geführt. So wird im neuesten Projektstand auf die grosse Aussentreppe verzichtet, wodurch weniger Boden versiegelt wird. Dadurch werden alle Personen intuitiver zum Hauptzugang im Sockelgeschoss geführt. Mit dieser Massnahme wird ein bisheriger Schwachpunkt des Projekts behoben: Der Haupteingang zur Aula und zum Schulhaus Kehlhof wird gut sichtbar und für alle uneingeschränkt zugänglich sein. Mit dem Wegfall der Aussentreppe gewinnt die Komposition der beiden Schulhäuser Obmatt und Kehlhof an innerer Qualität, der Pausenplatz als verbindendes Element wird gegenüber der Zentrumsstrasse stärker abgeschlossen. Zudem wird die Gefahr eliminiert, dass Schulkinder vom Schulhaus direkt in den COOP-Kreisel laufen.
Wege mit rollstuhlgängigem Belag
Weitere Anpassungen im Aussenraum wurden zwischen dem Pausenplatz Kehlhof und den Sportanlagen Obmatt vorgenommen, neu wird zusätzlich zur Treppe eine hindernisfreie Rampe zum Schulhaus Obmatt führen. Wichtig ist zudem, dass alle Wege zu den Eingängen mit einem rollstuhlgängigen Belag geplant werden.
Fassadengestaltung: Aus betrieblichen Gründen wurden die grossen Fensterflächen unterteilt. So können die Kinder die Fenster selbst öffnen. Zudem können die Fenster von innen vollständig gereinigt werden, was die Betriebskosten massgeblich senken wird. Ein weiterer Vorteil ist die Integration der Jalousiekästen in die Fassade.
Überarbeitung hat sich gelohnt
Die Weiterentwicklung des Projektes hat zu vielen Verbesserungen geführt, die im Schulbetrieb und im Unterhalt positiv spürbar sein werden. Insofern hat es sich aus Sicht des Gemeinderates gelohnt, dass die Planung nochmal überarbeitet wurde. Die Eingabe des erneuerten Baugesuchs ist auf Ende Februar geplant. Sobald die rechtskräftige Baubewilligung vorliegt, kann der Zeitplan festgelegt werden. Zurzeit gehen wir davon aus, dass das neue Schulhaus im Jahr 2027 bezogen werden kann.